DCM entwickelt App für Definetz

Handy mit aktivierter AppVorsitzender Friedrich Nölle schwärmt geradezu von der neuesten Errungenschaft seines Vereins. Und mit was - mit Recht. Ich habe es getestet. Bei Google-Playstore nur den Begriff Defikataster eingeben, schon wird ein grünes Herzchen aufgerufen, dessen Software-Hintergrund von knapp sieben Megabyte flott heruntergeladen ist. Kurz sucht die App beim öffnen den eigenen Standort. Gefunden: Roonstraße 7 in Hagen, sagt sie mir. Natürlich sollte das GPS zugeschaltet sein. Und in Windeseile kriege ich die nächstgelegenen Standorte eines Defibrillators auf mein Gorillaglas. Ich muss nur bis zur Hagener Volmegalerie, oder zum Berufskolleg an der Springmannstraße. Und schon habe ich einen Hinweis an Friedrich Nölle, um den die Zahl der Standorte gleich erweitert werden kann. Da wäre nebenan der Roonstraße noch das Allgemeine Krankenhaus Hagen. Die haben sicher auch so was.

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Michael ist der erste Korrespondent

Michael Broschart
Michael Broschart

Unaufhörlich nähert sich das Defikataster einer neuen Marke. Es dürfte nur noch wenige Tage dauern, bis 20.000 Datensätze in Deutschlands größtem Verzeichnis dieser Art angezeigt werden können. Da wird die Aktualisierung der bestehenden Einträge immer aufwändiger. Mit Michael Broschart konnte vor einigen Wochen der erste "Korrespondent" gewonnen werden. In dieser Funktion hält der 53jährige Betriebswirt die Angaben aus dem Raum Saarbrücken in der Datenbank aktuell. Das Ziel des Korrespondentensystems ist es, ein flächendeckendes Netz von verantwortlungsvollen Helfern im In- und Ausland zu gewinnen, die für die Pflege der Daten in einem kleinen oder größeren Bereich verantwortlich zeichnen.

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AEDs auf deutschen Inseln ungenügend dokumentiert

Karten mit AED-Standortverteilungen für Nord und Ostsee
Definetz e.V. recherchierte auf den deutschen Inseln.

„Defibrillatoren retten Leben!“ Das stellen Fachleute in Serie fest, das stellt der Verein „definetz e.V.“ auch immer wieder fest und er stellte gleichzeitig fest: In entscheidenden Bereichen unserer Republik haben die lebensrettenden Geräte nahezu Seltenheitswert. Und das sogar an besonders empfindlichen geografischen Stellen, da nämlich, wo sich viele Menschen mit potentieller Gefährdung durch Herzerkrankungen aufhalten und wo sie sich auch gern aufhalten. Beispiel: die deutschen Inseln. Hier finden die europaweit fahndenden definetz-Detektive eine regelrechte Diaspora vor.

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Wer weiß, wo Defibrillatoren sind?

Flyer DefikatasterIm Kampf um die Überwindung des Plötzlichen Herztodes werden auch in Deutschland immer mehr Defibrillatoren verkauft. Nach Überzeugung des gemeinnützigen Vereins definetz e.V. müssen die elektrischen Lebensretter allerdings nicht nur angeschafft, sondern vor allem gefunden werden. Konsequenterweise pflegt der Verein Deutschlands umfangreichste Datenbank für Automatisierte Elektronische Defibrillatoren (AED). In diesen Tagen wurde der 8.000ste Standort in Deutschland eingepflegt.

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Defikataster mit 14.000 Datensätzen umgezogen

In diesen Tagen haben die Standortdaten von Deutschlands umfangreichsten Standortverzeichnis eine neue Heimat gefunden. 14.000 Datensätze (davon 12.000 aus Deutschland) sind auf einen neuen Server gezogen. Gleichzeitig wurde eine Schnittstelle für das Defikataster* geschaffen, aus der jedermann mit einer eigenen Software die Daten in beliebigem Umfang abfragen und frei nach eigenem Layout und auch mit eigenen Symbolen darstellen kann. Dieser Service kann ab sofort von privaten Nutzern kostenlos genutzt werden. Pflege und Darstellung der Datensätze erfolgt weltweit mehrsprachig und an die Weltzeitzonen angepasst, sodass auch Zugangszeiten präzise angezeigt werden können. definetz hofft mit seinem Service bis Ende Januar 2015  etwa 40.000 Datensätze anbieten zu können. Etwa die doppelte Anzahl an Standorten wartet zurzeit auf seine Evaluierung.

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4000er-Marke geknackt

Am Abend des 19. Oktober 2012, gut eineinhalb Jahre nach der Gründung von Definetz e.V., waren 4009 Datensätze in der definetz Datenbank aufgenommen. Die 4000er Schallmauer hat die neue Mitarbeiterin in unserer Geschäftsstelle Patricia Skorwider geknackt. Etwas Pech hatte Nick Scheuner, der ebenfalls neu im Definetz-Team ist. Von ihm kamen die Datensätze 3999 und 4001. Trotz der Tatsache, dass definetz inzwischen die größte Datenbank in Deutschland stellt, ist Schriftführer Friedrich Nölle noch nicht zufrieden: "Wir müssen nicht nur noch zahlreiche Geräte erfassen, auch die Qualität der einzelnen Datensätze muss ständig verbessert werden. Deshalb sind wir sehr froh, mit Frau Skorwider und Herrn Scheuner zwei engagierte Kräfte gefunden zu haben, die genau hier ihren Wirkungsbereich gefunden haben."